#50 - AKS 2027 – Türöffner für die Vorsorgeberatung: Der Podcast zum Kongress Arbeitskraftabsicherung

Shownotes

AKS 2027 – Türöffner für die Vorsorgeberatung: Der Podcast zum Kongress Arbeitskraftabsicherung

„Arbeitskraftabsicherung wird ab 2027 zum strategischen Einstieg in die gesamte Vorsorgeberatung“ – mit dieser These laden wir zum Kongress AKS 2026 auf der DKM in Dortmund ein. Hintergrund ist das reformierte Altersvorsorgedepot, das nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat im Frühjahr 2026 zum 1. Januar 2027 startet. Nach unserer Einschätzung rücken zugleich neue Wettbewerber wie Künstliche Intelligenz und Neobroker das Thema Altersvorsorge stärker ins Bewusstsein der Verbraucher – eine Aufmerksamkeit, die Vorsorgeprofis für eine ganzheitliche Beratung nutzen können.

In unserer 50. Podcast-Folge sprechen Michael Franke, Christian Monke und Philipp Wedekind – die Moderatoren und Experten der sechs Programmpunkte – darüber, was Vermittler beim Kongress AKS am 28. Oktober 2026 erwartet.

„Wer die Arbeitskraft absichert, führt auch das Gespräch über biometrische Risiken, Pflege und Altersvorsorge. Ab 2027 entscheidet sich, wer dieses Gespräch führt: Vermittler oder Algorithmen.“ so Michael Franke.

Mehr Details zum ganzen Programm gibt es hier: https://www.franke-bornberg.de/de/blog/programm-kongress-aks-2026-dkm

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Transkript anzeigen

00:00:01: der Franke und Bauenberg Podcast IIIF+.

00:00:07: Herzlich willkommen!

00:00:08: Ich bin Michael Franke, begrüße Sie zu unserem Podcast IIIf+, dem Podcast für Versicherung, Finanzen und Nachhaltigkeit.

00:00:21: Ja hallo, willkommen zu unserer besonderen Folge.

00:00:24: Wir haben heute eine Folge vorbereitet die sich um die DKM die Anstehende treht und da geht es insbesondere um den Kongress AKS und dazu habe ich ganz besondere Gäste bei mir heute.

00:00:34: das ist einerseits Michael Frankel

00:00:36: Hallo Martin

00:00:37: Das ist Philipp Wedekind

00:00:38: Hallo Martin

00:00:40: Und das ist Christian Monke

00:00:41: Hallo Martin.

00:00:42: Wir wollen heute mal ein bisschen darüber sprechen, was die Zuschauer und die Maklerinnen und Makler auf der DKM auf dem Kongress Arbeitskraft-Sicherung erwartet?

00:00:51: Und da habe ich gleich für Michael eine Frage zum Einstieg.

00:00:54: Wir haben ja dann besonderes Motto dazu dieses Jahr.

00:00:56: Arbeitskraftabsicherung wird ab im Jahr vor zwei Jahren zum strategischen Einstiege in die gesamte Vorsorgeberatung.

00:01:03: Das ist die Leitthese von unserem Kongress.

00:01:06: Was hat sich so verändert, dass du diese These gerade jetzt so pointiert formulierst?

00:01:12: Ja, wie gesagt ist eine These das tatsächlich die Arbeitskraftabsicherung ein Einstieg in die Vorsorgeberatung werden kann.

00:01:20: Vielleicht ist es bei manchen das ja auch jetzt schon in den vergangenen Jahren gewesen.

00:01:23: aber was sich jetzt ändert im Bereich Vorsorge ist quasi alles.

00:01:28: durch die neue geförderte Altersvorsorge gibt es vielfältige Änderungen.

00:01:34: zum einen gibt's neue Wettbewerb beim Markt so dass überhaupt die Frage besteht wer macht denn die Beratung zu den Themen?

00:01:39: und es besteht natürlich Beispielsweise wie viel Geld bleibt denn für Arbeitskraftabsicherung über, wenn ich jetzt tatsächlich die Vorsorge mal ausschöpfe.

00:01:48: Die Förderung Ausschöpfel, die für Altersvorsorge geboten wird und insofern haben wir einen weiteren Spieler beispielsweise der ja auch immer stärker wird.

00:01:56: das ist die KI, die auch Wettbewerber sein kann.

00:01:59: oder kann sie vielleicht sogar Mitspieler sein?

00:02:01: Das sind natürlich Fragen, die werden nicht weniger sondern eher mehr und wir versuchen genau auf diese Fragen auch Antworten zu geben und Ausblick zu geben so dass man fit ist für den Jahresstaat.

00:02:12: Okay, Philipp und Christian ihr beide bewertet ja fortlaufend die BU-Produkte und habt dazu die Marktdaten.

00:02:23: was kann man denn bei euch erwarten?

00:02:24: in den Veranstaltungen vielleicht wer möchte anfangen?

00:02:28: Ich fange mal an.

00:02:30: ich habe dieses Jahr das Thema Zielgruppen bei mir im Slot haben das Thema in den letzten Jahren immer mal wiedergabt aus verschiedenen Blickwinkeln und dieses Jahr werden wir uns insbesondere damit beschäftigen, wie wir mehr Reichweite in der Arbeitskraftabsicherung erreichen können.

00:02:44: Wie wir besonders Zielgruppen ansprechen können für die im Moment eine Arbeitskraft Absicherung nicht infrage kommt, insbesondere aus Preisgründen wo wir auch wirklich detailliert besprechen wollen.

00:02:56: kann man in der Beratung auf diese Personengruppen zugehen.

00:02:59: Und was ist berichtig zu beachten, auch im Hinblick Michael hat es gerade schon gesagt, auf das Thema Alterssorgge weil das Budget für die private Alterssogge wird benötigt da die gesetzliche Rente immer weniger wird und da muss natürlich die Arbeitskraftabsicherung nicht darunter leiden aber sie muss dazu passen.

00:03:16: Christian?

00:03:18: Also bei mir geht es um das Thema Leistungsregulierung.

00:03:20: also das ist ja im Grunde mal das Ende der Kette Aber aus meiner Sicht ein sehr wichtiges Ende.

00:03:25: alle etwas helfen im Grunde gute Produkte und die besten Bedingungen, vielleicht der günstigste Preis.

00:03:31: Wenn der Kunde wirklich berufsunfähig ist ja meist schwer krankt ist dann geht es natürlich darum dass der Versicherer den Leistungsfall fair und gut abwickelt Und da werden wir uns mit sehr vielen Komponenten beschäftigen.

00:03:46: Wir sehen immer wieder wenn wir uns die Zahlen der Leistausfälle anschauen das ganz viele Fälle eigentlich gar nicht zu einer Entscheidung kommen.

00:03:55: also diese Fälle, die werden beantragt und dann geht es dem Kunden irgendwann so dass er abricht in der ganzen Kette.

00:04:03: Da sind ja viele Schritte notwendig bis der Fall wirklich geprüft ist und viele Kunden brechen irgendwann ab.

00:04:09: also sie melden sich nicht mehr beim Versicherer Und da haben wir in unserer Studie unsere Leistungspraxisstudio auch sehr genau hingeschaut.

00:04:16: Was sind das eigentlich für Fälle vielleicht auch was dafür Krankheiten dahinter?

00:04:19: Wir wollen natürlich mit den Versicherern besprechen was man da eigentlich tun kann?

00:04:25: wie kann man auf diese Kunden zugehen?

00:04:28: Wie kann man generell die Leistungsfallabwicklung so gut unterstützen, dass sich der Kunde halt ständig abgeholt fühlt.

00:04:35: Dass er sich gut aufgehoben fühlt und das er wirklich auch vom Versicherer gut durch den Leistungsfalt geführt wird.

00:04:42: Das sind ja sechs Programmpunkte an einem Tag!

00:04:45: Für wen lohnt sich der Kongress denn besonders und was sollten Vermittler auf keinen Fall

00:04:49: verpassen?!

00:04:50: Natürlich im Zweifel den ganzen Kongress, das ist schon klar.

00:04:55: Ganz

00:04:56: genau!

00:04:56: Ja wir haben das Programm schon so gestaffelt dass wirklich Fachwissen eben in jedem Slot vermittelt wird.

00:05:02: natürlich kann man sich rauspicken was ein besonderes interessiert aber wir haben uns doch sehr viel Mühe gegeben dass es sich lohnt den ganzen Tag dabei zu bleiben.

00:05:10: Du beginnst ja den Tag mit dem ersten Slott.

00:05:13: richtig beraten in der AKS vom Einzelprodukt zum vollständigen Vorsorgebild ist da der Titel.

00:05:19: und Was ist aus deiner Sicht denn das Grundproblem, wenn eine Beratung beim Produkt statt beim Bedarf ansitzt?

00:05:26: Richtig beraten klingt ja provokant.

00:05:28: Wir wollen natürlich keinem jetzt seine Kompetenz absprechen, dass er auch bisher schon gut beraten hat aber dennoch die Anforderungen werden ja deutlicher und umfangreicher.

00:05:38: Das heißt wir haben beispielsweise eine Sicht, die häufig im Rahmen des Verlust der Arbeitskraft betrachtet wird.

00:05:45: es eben was ist zum Beispiel vor dem Fall der einer b?

00:05:48: u ist krankengeld zum beispiel.

00:05:49: das wird oft berücksichtigt.

00:05:50: was ist für den fall wenn man so krank wird dass eine erwerbsminderung ansteht?

00:05:55: und diese felder wurden auch bisher durchaus betrachtet.

00:05:57: aber weniger betrachtet wurde eigentlich auch die frage was ist mit dem sozialleistungen deren niveau in den letzten jahren noch deutlich gestiegen ist?

00:06:06: welche rolle spielt die eigentlich im krankheitsfall?

00:06:09: und das ist eine ganz entscheidende rolle tatsächlich die oft bisher nicht richtig auch in den Fokus gerückt wurde.

00:06:17: Und es ist eine wichtige Rolle, auch an der Frage wie spielen eigentlich diese Faktoren und Sozialleistungen auch gesetzliche Erwerbsminderungsrente mit einer Berufenfähigkeitsversicherung eigentlich zusammen?

00:06:26: Oder wenn man das im Zusammenhang mal betrachtet und auch einmal eine solche Lebensphase durchgeht – was passiert eigentlich, wenn man dann erkrankt, wie sieht die Vorsorge-Situation ganz konkret aus, dann kommt man oft auch zu erweiterten Schlussfolgerungen und wir hoffen da einige Impulse geben zu können dass man die Beratung also noch auf breitere Basis stellt.

00:06:45: Du wirst ja auch von einem Lebensphasenmodell sprechen.

00:06:48: was leistet dieses Modell in der Beratungspraxis?

00:06:51: Was ein reiner Produktvergleich nicht kann?

00:06:54: Also Lebensfasenbetrachtung meint ja hier das man tatsächlich jetzt einmal durchgeht mit Kunden zusammen.

00:06:59: was passiert eigentlich im Normalfall?

00:07:01: das heißt Gott sei Dank nicht normal, aber was passiert zum Beispiel im Erkrankungsfall?

00:07:05: Welche verschiedenen Stadien gibt es da und welche Leistungen stehen dann im Zweifel an.

00:07:08: Wie sieht denn eine Versorgung aus?

00:07:10: hat man überhaupt eine Grundleistung irgendwo her oder hat man keine?

00:07:14: Und darauf muss ich ja die versorgen entsprechend abstellen.

00:07:16: und genauso ist die Frage natürlich was passiert wenn ich wieder in die Reintegration komme das heißt also wenn Ich wieder arbeitsfähig werde.

00:07:24: wie sieht es in solchen Fällen aus?

00:07:25: und dieses Zusammenspiel bezeichnen wir mal als Lebensphasen Darstellungen dass man verschiedene Leistungsquellen, die da sind in einem Beratungsstrang sauber abbildet.

00:07:37: Beim Vorstands-Podium was es danach stattfindet diskutierst du ja mit den Vorständen führende Versicherer darüber ob die AKS zur Schlüsseldisziplin der Vorsorgeberatung insgesamt wird.

00:07:48: Woher wartest denn da die größte Kontroverse auf dem Podium?

00:07:51: oder was ist da der spannendste Punkt?

00:07:53: Ja spannend wird wieder die Frage sein wie positioniert sich überhaupt die Unternehmen jetzt zur neuen geförderten Vorsorge.

00:07:58: Da gibt's hier verschiedene Positionier.

00:08:01: manche sagen wir halten uns ganz raus das geförderte Produkte bieten wir gar nicht an.

00:08:05: eine überraschende position.

00:08:06: vielleicht Kann man sich das so einfach machen der vermittler sicherlich nicht.

00:08:10: und in der vermittelung muss man halt natürlich grundsätzlich gerade bei Marklern einen Blick haben auf die Gesamtsituation und nicht auf die Situation eines einzelnen Anbieters.

00:08:20: Andere gehen mit sehr viel gestaffelten Angeboten rein, aber die Frage ist bietet eigentlich das Angebotspektrum der Versicherer die gute Gelegenheit sich zu positionieren.

00:08:29: in die Arbeitskraftabsicherung Ist ja ein Kompetenzthema Aber auch die gesamte Vorsorgeberatung ist ein Kompatensthema Und die wird ja anscheinend viel einfacher weil neue Spieler mit dabei sind nämlich jetzt beispielsweise Neobroker Bank Banken usw.

00:08:44: sehr spannend nicht nur zu sehen, welche Produkte werden lanciert.

00:08:46: Sondern was haben die Unternehmen sich dabei gedacht?

00:08:48: und wie gedenken sie auch Vermittler in den richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben?

00:08:53: So dass man im neuen Wettbewerbsumfeld von neuen Wetterbewerbern in der Altersvorsorge, die ja auch um das gleiche Budget ringen muss man dazu sagen oder auch im Bereich der Frage wo entwickelt sich KI hin entsprechend Unterstützung und Produktportfolio aus einer Hand liefern und da wird sicherlich spannende Diskussion geben an der Stelle, weil wir feststellen dass die Unternehmen doch sehr unterschiedliche Positionierungen einnehmen werden.

00:09:17: Das ja gerade KI erwähnt.

00:09:18: wie spielt die da rein unter Umständen?

00:09:21: Die KI ist eine zentrale Vorabinformation.

00:09:23: also das was früher mal vor weiß ich nicht zwanzig Jahren der direktversicherer war bei dem man sich informiert hat ist heute die KI.

00:09:30: Das heißt ich kann dort eine reale Beratungssituation durchführen und es klingt auch alles plausibel.

00:09:37: sind da stolper Stellen, wie gut ist die KI?

00:09:40: und wir wollen auch aufzeigen, wie man mit der KI eigentlich zusammen also dem Kunden nicht erklären muss.

00:09:45: Die KI kann gar nichts.

00:09:46: das wird schwer sein jemanden davon zu überzeugen weil sie sind schon nicht schlecht diese Systeme und die werden ja auch nicht schlechter, die werden besser.

00:09:53: aber dennoch wollen wir auch auf zeigen wo Sie in aller Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft Beratung nicht ersetzen können

00:10:01: Also wo die Limit sind?

00:10:03: Auch von KI.

00:10:03: Ja genau

00:10:05: Christian, du beschäftigst dich mit einem Klassiker bei uns.

00:10:07: Mit der EU Leistungspraxis Studie wieder in diesem Jahr und ohne die Ergebnisse vorwegzunehmen.

00:10:15: was hat dich an den aktuellen Auswertungen am meisten überrascht?

00:10:19: Ja ich hatte eben schon angesprochen dass wir einerseits die große Zahl an Fällen haben die im Grunde gar nicht zu einer Entscheidung kommen also die zwischendurch im Prozess abbrechen und das ist natürlich ein ganz spannendes Feld, ja im Grunde auch in der Black Box.

00:10:33: Also was sind das eigentlich für Kunden?

00:10:34: Das können natürlich auf der einen Seite Kunden sein die vielleicht mal vorsichtshalbermal eine BU anmelden weil sie vielleicht erkrankt sind oder einen Unfall hatten und sich das dann schnell wieder gibt.

00:10:44: Der Kunde muss ja dann auch wirklich sechs Monate berufsunfähig sein.

00:10:47: aber das können natürlich aus der anderen Seite auch Kunden sein, die schwer erkrankte sind, die vielleicht auch psychische Probleme haben und die vielleicht gar nicht mit diesem komplexen Prozess der Leistungsregulierung klarkommen.

00:10:59: Und genau da wollen wir nochmal genauer drauf eingehen, also auch mit den Versicherungen die wir eingeladen haben darauf eingehen.

00:11:04: Also wie gesagt, wie kann man den Kunden optimal durch die Prozesse führen?

00:11:10: Das war früher, kann man sagen ein riesiger Papierkrieg.

00:11:15: Man hat Fragebögen, die dreißig bis sechzig Seiten umfassen und man hat Arztberichte, die der Kunde besorgen muss.

00:11:22: Man hatte Reha-Berichte vielleicht die wundertseitenlang sind Und das ist halt wirklich kompliziert.

00:11:26: und da tut sich gerade auch bei den Versicherern eine ganze Menge, weil natürlich auch das Thema Digitalisierung jetzt mittlerweile eine Rolle spielt.

00:11:34: Da werden auch ganze Prozessketten gerade umgestellt beim Versicherung mit dem Ziel, dass dem Kunden am Ende leichter zu machen, also dass der Kunde leichter Sachen einreichen kann, dass der ganzen Prozess transparenter wird.

00:11:49: Wir sind davon überzeugt, dass da ganz viele Chancen drin liegen Und das wollen wir halt auch beleuchten, also wie ist gerade die Entwicklung da und wie kann dann der Vermitter natürlich den ganzen Prozess unterstützen?

00:12:00: Du sprichst den Vermittler grade an.

00:12:01: Was können sie mitnehmen von dem Blick hinter die Holisten auf der Veranstaltung?

00:12:07: Also wir wollen auch noch mal sehr tief reinschauen in die Leistungsfälle.

00:12:10: Also gerade das Thema Psyche ist wirklich ein beherrschenes Thema mittlerweile.

00:12:14: Es gibt bei uns ja wirklich über dreißig Prozent der Fälle, die betreffen wirklich psychische Erkrankungen als Leistungsgrund.

00:12:23: Und genau bei den Fällen sehen wir halt auch, dass diese Fälle sehr lange dauern.

00:12:27: also der Prozess dahinter ist sehr komplex und wir sehen auch immer wieder das da auch ganz viele Sachen rein spielen hat, dass zum Beispiel der Kunde kein richtigen Behandler findet.

00:12:37: Der Kunde ist irgendwie vielleicht beim Hausarzt oder bei einem Psychologen aber bei keinen Facharzt.

00:12:42: Da gibt es dann ganz viele Lücken in dem Bearbeitungsprozess, der sich dann wieder beim Versicherer widerspiegelt.

00:12:48: Und auch da haben die Versicherer mittlerweile Ideen entwickelt, wie man wirklich Abhilfe schaffen kann.

00:12:55: Es gibt mittlerweile Präventionsangebote, wo die Versicherung diese Lücke füllen wollen.

00:13:03: Den Kunden fällt es zunehmend schwer auf, vernünftige Beratungen zu finden in seinem Problemfall und seiner Krankheit.

00:13:10: Die Versicherern wollen dahin gehen selbst Angebote zu schaffen.

00:13:14: Da sind wir ganz gespannt wieder.

00:13:17: die Erfahrungswerte sind und das wird auch ein Thema sein, auf dass wir in unserem Workshop eingehen werden.

00:13:22: Philipp bei dir geht es um

00:13:23: Zielgruppen

00:13:24: dieses Jahr?

00:13:26: Warum braucht es überhaupt eine zielgruppenspezifische Betrachtung wenn die BU in der Beratungen häufig als die Standardlösung gilt?

00:13:34: Wir haben in der Arbeitskraftabsicherung seit Jahren eine Stagnation.

00:13:39: Das heißt, das Neugeschäft stagniert bei vierhundert, vierhundfünfzigtausend Verträgen die pro Jahr neuge abgeschlossen werden und diese Zielgruppe muss größer werden.

00:13:49: Und das schafft man nicht mit der Berufsunfähigkeitsversicherung alleine.

00:13:53: Die Berufsunähigkeitzversicherung ist für bestimmte Zielgruppen wie Akademiker Büro tätige etc.

00:14:01: die perfekte Lösung, aber wir brauchen Produkte auch für die breite Masse an Leuten, die sich eine Bußenfähigkeitsversicherung nicht leisten können.

00:14:09: und wenn uns anschauen, wie das Einkommensniveau ist gerade in körperlich tätigen Berufen und wie viel Geld am Monatsende übrig bleibt.

00:14:18: Dann hat man ein relativ kleines verfügbares Einkommen und da ist dann eine teure Bußunfähigkeitsversicherung nicht mehr die ideale Absicherung.

00:14:25: Und da müssen wir über den Tellerrand hinaus schauen und auf die Alternativen blicken.

00:14:29: Das sind die Erwerbsunfähigkeit zur Sicherung und die Grundfähig- keits Versicherungen und je nach Beruf kann das eine oder andere die sinnvollere Variante sein.

00:14:37: Und da muss man eine entsprechende Zielgruppe definieren und schauen, welche Produkte für diese Zielgruppen oder für diese Personengruppe das beste Produkt

00:14:44: sind.".

00:14:45: Du wirst dir ja auch konkrete Berufsbeispiele ansehen – was fällt denn in diesen Fällen auf, dass in der klassischen Beoberatung leicht übersehen wird?

00:14:52: Ja, wir werden ein bisschen mehr in die Praxis gehen und nicht nur bei der Theorie bleiben.

00:14:58: Und werden uns zum einen einmal anschauen was bedeutet das eigentlich prämienseitig?

00:15:01: Also wie teuer ist eine Erwerbsenfähigkeit zur Sicherung?

00:15:04: Wie toll ist eine Berufsenfähigkeit zu sichern?

00:15:06: Wie teuer sind Grundfähigkeitsversicherung?

00:15:08: Wir werden natürlich auch schauen auf die einzelnen Berufe, die wir uns angucken... Welche Absicherungen sind denn wichtig?

00:15:14: Gerade bei der Grundfähigkeit mit den zahlreichen Bausteinen und Optionen, die ich dort habe.

00:15:18: Und mit den verschiedenen Grundfähigkeiten, die man absichern kann ist es natürlich auch wichtig dass sich... ...die Produkte finde, die wirklich zu meinem Kunden und zu dem Bedürfnissen passen.

00:15:27: Da werden am Blick darauf werfen an ein zwei Praxisbeispielen um das auch ein bisschen näher zu bringen in der Beratung was man machen kann.

00:15:35: Sehr gut!

00:15:36: Ihr beide zusammen schaut euch auch die BU-Stabilität an Und ihr werdet damit der Allianz über steigende Zahlbeiträge in der BU sprechen.

00:15:46: Was macht eine BU-Kalkulation aus Ratings Sicht an, kraftbar?

00:15:50: Einer von euch beiden!

00:15:54: Also grundsätzlich und da haben wir ja auch schon letzten Jahren immer darauf hingewiesen... Wir machen uns grundsätzlich Sorgen um die BU-Kalkulation.

00:16:01: Das muss man so deutlich sagen, wir erkennen auf der einen Seite dass immer mehr Features reinwandern in die Produkte also die Produkten werden immer besser.

00:16:10: Wir sehen Tendenzen am Markt wie zum Beispiel vereinfachte Gesundheitsprüfungen, Abfragezweiträume die verkürzt werden und so weiter und sofort.

00:16:18: Und auf der anderen Seite sehen wir aber keine steigenden Neugeschäftsbeiträge.

00:16:23: Also man sollte erwarten als Mathematiker oder als jemand, der sich da mit den Prämien auseinandersetzt dass natürlich wenn ein Produkt immer besser wird, wenn immer mehr Leistungen halten das Produkt aufgenommen werden dann muss ich das ja auch am Preis irgendwie niederschlagen.

00:16:38: Das sehen wir aber nicht.

00:16:40: Im Gegenteil sogar, wir gucken uns ja auch in unserer Auswertung an wie Netto und Bruttobeiträge am Markt sich entwickeln.

00:16:49: Und die Tendenz ist klar es wird immer billiger.

00:16:54: Wir sind sehr sicher dass diese Preisschraube nicht unendlich drehen kann.

00:17:00: Dann muss der Versicherer nicht ganz so großzügig kalkuliert hat und vielleicht auch nicht ganz zu viel Rückklagen hat, ja in irgendeiner Form reagieren darauf.

00:17:10: Und eine Reaktion ist natürlich an die Überschüsse einfach ranzugehen oder rangehen zum Müssen und das hat dann den Rückschluss dass die Beiträge erhöht werden müssen.

00:17:19: Das is kein Massenphänomen aber wir schauen uns ja die Überschlussentwicklung für alle Gesellschaften am Markt an.

00:17:27: Das ist bei uns jedes Jahr ein riesen Projekt wiederum auch in einigen sogenannten Abrechnungsverbänden dann auch Überschüsse angepasst haben.

00:17:38: Das heißt, das ist wirklich ein reales Phänomen und ich habe die Entwicklung ja geschildert.

00:17:43: wir sind uns mittlerweile sehr sicher dass das nicht bei Einzelfällen bleiben wird sondern dass die Branche da schon ein großes Problem bekommen kann.

00:17:52: und darum ist es halt so wichtig, dass wir uns halt Parameter anschauen.

00:17:56: wie ist die Kalkulation?

00:17:58: Wir sind Risikofaktoren eingeht, bei seinem Angebot sozusagen.

00:18:07: Wie ist das ausgestaltet?

00:18:09: Geht ein Versicherer halt ein hohes Risiko ein, indem er zum Beispiel Risikofragen halt eher lasch formuliert oder streng formuliert und so weiter.

00:18:19: also sehr viele Aspekte wie wir uns da anschauen um am Ende einen Urteil abzuleiten.

00:18:24: Ist der Versicherern gut aufgestellt für die Zukunft Oder sehen wir Risiken?

00:18:32: Zusammen mit Reinhard Klages vom MAP Report werdet ihr beide auch über den Ernstfall sprechen, über den BU-Ernstfall.

00:18:40: Warum reicht es nicht, BU Qualität allein an Bedingungen oder Beitrag festzumachen?

00:18:46: Wie Christian gerade schon gesagt hat spielt die Stabilität eines Versichers eine große Rolle Und das Thema behandeln wir insbesondere mit unserem Mapreport BU-Stabilität, wo wir uns die ganzen Stabilitätsfaktoren anschauen.

00:18:59: Wir gucken uns die Kennzahlen an und wie Christian gerade schon gesagt hat Überschussbeteiligung an.

00:19:04: Wir schauen uns Gesundheitsfragen an Prämienentwicklungen usw.

00:19:08: Das sind alles Aspekte, die wir prüfen und eine gewisse Aussagekraft insbesondere in die Zukunft haben.

00:19:16: gucken mit unserem Maproport BU Stabilität, wie zukünftig die Stabilitet der einzelnen Versicherer ist.

00:19:21: Und in diesem Slot wollen wir einfach mal aufzeigen, wie sieht unsere Arbeit aus?

00:19:26: Wie gehen wir vor in der Analyse aber auch für Vermittler, die sollen mitnehmen.

00:19:31: worauf muss ich eigentlich achten wenn ich die Stability beurteile und warum sind bestimmte Aspekte vielleicht wichtiger als andere, wenn ich das Thema Stabilitätsberücksichtige Zahlen zu Leistungsfällen

00:19:45: etc.,

00:19:45: die wir uns dort auch nochmal anschauen werden.

00:19:47: Auch Auszüge aus unserer Leistungspraxisstudie, die auch einen Einfluss haben auf die Stabilität eines Versicherers und dieses Gesamtkonstrukt wären wir dort noch mal beleuchten und vermittlern einige Tipps mit auf den Weg geben worauf zu achten ist wenn man das Thema Stabilitet eines Versicheres betrachten möchte.

00:20:07: Vielleicht werde ich noch einmal einhaken darf zu dem Part eben Du hast ja die Allianz angesprochen, die wir als Gast eingeladen haben.

00:20:15: Und das ist ein Thema was wir natürlich auch mit Experten diskutieren wollen.

00:20:20: also wir haben natürlich unsere Meinung und wir wollen es dann abgleichen gegenüber der Meinung von den Versicherern und da bietet sie natürlich an und da sind wir ganz froh darüber dass wir das halt mit Vertretern vom Marktführer besprechen können Dann auch wirklich noch mal tief reinschauen halt in die Aspekte der Kalkulation.

00:20:41: Was sind da für Risiken, die man beachten muss?

00:20:44: Und da denke ich mal können wir einen guten Überblick geben worauf dann auch wirklich ein Vermittler achten kann.

00:20:51: also kann ja von außen nicht ganz direkt in die mathematische Kalkulation der Brustunfähigkeitsversicherung schauen.

00:20:59: aber ich denke wir können da gut einige Aspechte aufzeigen auf die es sich zu achten lohnt und das wollen wir mit der Allianz zusammen darstellen.

00:21:07: Michael, der ganze Kongress AKS hat ja mittlerweile wirklich Traditionen.

00:21:12: Der steht in einer Reihe die Franke und Bornberg seit dem Jahr Zwei Tausend Zwölf auf der DKM ausrichtet.

00:21:18: Was hat sich am Beratungsbedarf der Vermittler seither denn am stärksten verändert?

00:21:23: Die stärkste Veränderung kommt jetzt Also was zunächst in der Vergangenheit natürlich eine Rolle gespielt hat Und zwar schon vor zwei tausend zwölf.

00:21:32: deutlich war ja eine Phase.

00:21:35: Wir haben angefangen, mit dem ersten Rating.

00:21:39: Und da ging es ganz klar um die Produktqualität Bedingungsqualität und das BU-Produkt war ja noch nicht so etabliert also dass man überhaupt erst mal reinkommen musste und vernünftige wirklich auch kundengerechte formulierte Versicherungsbedingungen brauchte.

00:21:55: Die Phase haben wir aber schon sehr lange hinter uns gelassen und der zunehmende Wettbewerb von Qualität hat im Grunde die Faktoren hochgebracht, die wir gerade hier besprochen haben nämlich einen Druck zum Beispiel auf die Preise weil bei insgesamt guter Bedingungsqualität dem Markt nimmt natürlich der Wettbetrieb für die preise dann zu Und das führt in den nächsten Schritt dazu dass wir ein bisschen zur Stabilitätsfragen kommen.

00:22:18: Ist das überhaupt noch tragbar?

00:22:20: Und wenn eine Diskussion anfängt oder es im Einzelfall schwierig wird, dann kommt natürlich auch die Frage wie geht man damit auf der Leistungsseite um.

00:22:28: Also eigentlich eine logische Verkettung der einzelnen Schritte... von Produktqualität hin zu Preiskampf, dann hin zur Stabilität und auch die Frage Leistungspraxis.

00:22:39: Und da muss natürlich jetzt nicht nur wir im Rating nachziehen und sagen Wir nehmen auch all diese Aspekte mit auf damit wir einen sachgerechten Vergleich haben und nicht nur in der Insellösung Bedingungen wo es an alle gut sind sondern das Gesamtkonzept muss stimmig sein was ein Anbieter bringt.

00:22:52: Das muss natürlich auch auf der Beratungsseite beherrscht werden weil man natürlich auch diese Aspekte kennen muss erläutern muss und eben die Produktauswahl vor allen Dingen so treffen muss.

00:23:01: dass ist passendes.

00:23:02: Und jetzt kommt noch eine Facette hinzu.

00:23:05: So dieser Komplexität, die jetzt schon natürlich enorm groß ist und zu der wir seit Jahrzehntausend zwölf versuchen eben einen ordentlichen guten Inputs zu liefern, dass man den Job beim Kunden dann besser auch machen kann.

00:23:18: Jetzt kommt eben noch hinzu das es ganz neues Wettbewerbsumfeld gibt, dass es neue Förderungen gibt mindestens indirekt natürlich, weil es in Kampf um die Budget wie Sekunden im Budget halt wird dann auch in die ganze Vorsorgeberatung hinein.

00:23:33: Das ist der Grund warum wir sagen man muss ein bisschen anders herangehen und die Arbeitskraftabsicherung kann einen Schlüssel darstellen dass man über diese Kompetenz auch deutlich macht, dass es eben nicht ausreicht.

00:23:45: Wenn man eben sagt ich hube mal ein paar Neobroker an Gebote und dann bin ich fertig sondern es gibt eben wie man das so weiß auf verschiedene Risiken auf dem Lebensweg bis hin zur Alter oder war auch dann in der Altersversorgung selber noch verschiedene Risken die werden natürlich nicht von allen Markspielern begleitet und dazu wollen wir auch zu diesem erweiterten Herausforderungsfeld eben diesmal Input leisten sodass sicherlich mit der komplexeste Input der bisherigen AKS Reihe wird

00:24:10: Interessant.

00:24:11: Was wäre denn die eine Botschaft, die ihr drei den Zuhörerinnen und Zuhöhrern vor dem achtundzwanzigsten Oktober wo der Kongress stattfindet mitgeben wollt?

00:24:23: Zum AKS-Kongress kommen!

00:24:25: und alles Lotz mitmachen.

00:24:29: Einfach was flapsig gesagt, weil wir in allen Themengebieten die gerade dargestellt worden sind wirklich State of the Art den Stand des Wissens auch präsentieren wollen.

00:24:42: Sehr gut!

00:24:43: Dann bedanke ich mich bei euch drei für das Gespräch.

00:24:46: Gerne.

00:24:47: Wir, das Team von Franco & Bournberg freuen uns auf ihren Besuch beim Kongress-AKS am Dortmund.

00:24:54: In den Shownotes gibt's alle Infos zum Kongress.

00:24:57: Arbeitskraftabsicherung noch gesammelt, bis zum nächsten Mal!

00:25:27: Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung.

00:25:29: Ich wünsche Ihnen allzeit gutes Gelingen, bleiben Sie kritisch aber positiv!

00:25:33: Ihr Michael Frankel.

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