#43 - Beyond ESG - Kapitalanlage und CO2

Shownotes

Auf den Punkt: Der größte CO₂-Hebel der Versicherer liegt nicht im Büro

Wenn über Nachhaltigkeit bei Versicherern gesprochen wird, denken viele zuerst an klimaneutrale Gebäude, Dienstwagenflotten oder papierlose Prozesse. Doch der eigentliche Hebel liegt an ganz anderer Stelle: in den Kapitalanlagen.

Die deutsche Versicherungswirtschaft verwaltet rund 1,9 Billionen Euro. Dieses Kapital entscheidet mit darüber, welche Unternehmen wachsen, welche Technologien finanziert werden und wie schnell die Transformation zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft gelingt.

In dieser Folge sprechen wir darüber,

  • warum die direkten Emissionen der Versicherer vergleichsweise gering sind,
  • weshalb finanzierte Emissionen den größten Teil des CO₂-Fußabdrucks ausmachen,
  • warum reine Ausschlussstrategien oft zu kurz greifen,
  • welche Rolle Engagement- und Best-in-Class-Ansätze spielen,
  • weshalb die Datenlage weiterhin herausfordernd ist und
  • warum Vermittler Nachhaltigkeit künftig noch stärker einordnen und erklären müssen.

Außerdem zeigen wir, wie unser Nachhaltigkeits-Score dabei helfen kann, komplexe Nachhaltigkeitsinformationen verständlich und vergleichbar aufzubereiten.

Blogbeitrag zur nachhaltigen Kapitalanlage der Versicherer

Blogbeitrag zur CO₂-Bilanz der Versicherungsbranche

Webseite PCAF

The Greenhouse Gas Protocol

GDV Fakten zur Versicherungswirtschaft

Nachhaltigkeits-Report 2026

Diskutieren Sie mit uns - Fragen und Anregungen an: dreifplus@franke-bornberg.de

Wissenswertes zu den großen Themen unserer Branche finden Sie hier:

https://www.franke-bornberg.de/blog

https://www.franke-bornberg.de/news

Instagram https://www.instagram.com/frankeundbornberg/

LinkedIn: https://de.linkedin.com/company/franke-und-bornberg

Music by Fundarella from Pixabay

Music by Playsound from Pixabay

Music by Calvin Clavier from Pixabay

Transkript anzeigen

00:00:01: Auf den

00:00:04: Punkt.

00:00:11: Also stelle mal vor, du stehst vor einer imposanten vollverglasen Zentrale von einem Versicherer und du fragst dich wo entsteht hier eigentlich jetzt CO-Zwei Fußabdruck?

00:00:20: Vielleicht denkst Du da eben an große Bürogebäude, denkst du an eine Flotte von Dienstwagen oder Papierverbrauch.

00:00:26: aber wenn Du das denkst dann vergisst Du eine entscheidende Sache.

00:00:30: Absolut!

00:00:30: Denn das ist der sprichwörtliche Tropfen auf heißem Stein

00:00:34: Weil der eigentliche Fußabdruck, also die wahre Macht das Klima zu kippen oder zu retten, liegt in einem Million Euro, die unsichtbar über den weltweiten Kapitalmarkt fließen.

00:00:45: Genau!

00:00:45: Das ist nämlich laut GDV das Volumen der Kapitalanlagen der deutschen Versicherungswirtschaft.

00:00:50: Wir sprechen hier wirklich über den mächtigsten Hebel, den die Finanzwirtschaft überhaupt besitzt.

00:00:55: Genau da setzen wir heute an weil wir wollen verstehen wie diese Billionen gesteuert werden was für Daten vorliegen Und was das für den Vertrieb bedeutet?

00:01:06: Bevor wir diese µB auf dem Kapitalmarkt setzieren, warum sind Versicherer an solche Aspekte wie klimaneutrale Büros wichtig.

00:01:14: Um das einzuordnen müssen wir auf die Mechanik schauen, wie Emissionen überhaupt gemessen werden.

00:01:18: Es gibt das sogenannte Greenhouse-Gas Protokoll.

00:01:21: Das teilt es in drei Scopes ein.

00:01:23: Scopes sind quasi die Bereiche.

00:01:25: Scope eins und die direkten Emission vor Ort

00:01:27: Also der Gaskessel im Keller.

00:01:29: Genau!

00:01:30: Der Gas Kessel in der Zentrale oder das Benzin im Dienstwagen.

00:01:33: SCOP-II sind dann die indirekten Emissionen aus der Energie, die man einkauft.

00:01:37: Also der Strom für die Server und die Beleuchtung – sowas eben.

00:01:41: Und wie sieht die Realität bei den Versicherern da aktuell aus?

00:01:45: Tatsächlich erstaunlich gut!

00:01:46: Wir haben für unseren Nachhaltigkeitsreport, im Jahr muss es nur noch ein paar Jahre dauern.

00:01:53: Das entspricht zweihundert vierzehn deutschen Erstversicherer an.

00:01:56: Die harten Daten zeigen uns, dass die Branche bei SCOP I und II sehr effizient ist.

00:02:01: Wirklich?

00:02:01: Ja, sixty-fünf Prozent der untersuchten Unternehmen liegen bei unter einer Tonne CO²-Equivalent pro Mitarbeiter im Jahr.

00:02:08: Wir haben das Spitzenreiter wie die Sparkassenversicherung Sachsen zum Beispiel.

00:02:12: Die liegt bei extrem niedrigen Null, zwei Eins Tonnen pro Kopf.

00:02:16: und Konzerne wie Hochkoburg oder auch Zürich, die haben ihre Emissionen im direkten Betrieb in den letzten Jahren massiv reduziert also um fünfzig bis fast siebzig Prozent.

00:02:26: Der Brancheschnitt liegt nur bei eins Komma null zwei Tonnen.

00:02:29: Eins Komma Null Zwei Tonnen im Schnitt bei Scope eins und zwei.

00:02:34: Um das mal greifbar zu machen, wie stehen die denn im Vergleich zur echten produzierenden Industrie da?

00:02:40: Okay!

00:02:40: Da sprechen wir wenn wir uns zum Beispiel mal die Chemie-Branche anschauen von gut siebzig Tonnen pro Mitarbeiter.

00:02:46: Da sieht man eben den Unterschied zwischen einem schreibtestopp und der Produktion in der Industrie.

00:02:51: Wow!

00:02:51: Siebzig tonnens zu einer

00:02:53: Tonne?!

00:02:54: Ja, Die Versicherungsbranche ist eben in den ersten beiden Scopes ein Leichtgewicht in der Emission von CO².

00:03:00: Wo verstecken sich denn die Emissionen, wenn sie nicht im Büro

00:03:05: sind?

00:03:26: Genau, der wahre Gigant in Scope III sind die sogenannten finanzierten Emissionen.

00:03:32: Das ist das Geld der Kunden – die Premium, die ja angelegt werden müssen, damit man später Renten oder Schäden auszahlen kann.

00:03:38: und was mit diesem Geld in der echten Wirtschaft passiert also welche Fabriken damit gebaut werden, welche Industrien damit finanziert werden?

00:03:45: Das ist der eigentliche Fußabdruck eines Versicherers.

00:03:48: Lass uns mal über die Mechanik dieser finanzierte Emission sprechen!

00:03:52: Wir haben ja vorhin schon erwähnt, dass das Volumen der Kapitaleinlagen in der deutschen Versicherungswirtschaft unglaublicher €.

00:04:01: Genau und um zu verstehen wie dieses Geld wirkt muss man sich eben die Verteilung ansehen.

00:04:06: Fast seventy-sech Prozent davon stecken fest verzinslichen Wertpapieren also Renten und Anleihen.

00:04:12: Die Versicherer kaufen nicht einfach nur Aktien sondern sie leiden Staaten und vor allem Unternehmen ganz direkt Geld.

00:04:18: Und wenn du einen Million Euro verweitest, dann entscheidest du maßgeblich mit welche Industrien in der Zukunft überhaupt noch an Kapital kommen.

00:04:26: Ja das ist schon wirklich eine Macht!

00:04:28: Richtig unser Report zeigt ja auch dass über neunzig Prozent der untersuchten Versicherer bereits positiv oder Ausschlusskriterien in ihrer Kapitalanlage nutzen.

00:04:37: Der unangefochte Spitzenreiter beim Ausschluss ist Kohle – mit seventy-one Prozent.

00:04:42: Danach kommen Menschen und Arbeitsrechtverletzungen mit sechsundfünfzig Prozent und Öl mit fünfzig Prozent.

00:04:49: Lass uns da mal kritisch reinschauen, weil ein Kohlekonzern einfach pauschal von der Finanzierung auszuschließen, das wirkt auf mich wie eine extrem bequeme Lösung!

00:04:58: Da bin ich bei dir – Der Ausschluss verbessert die eigene Nachhaltigkeitsdarstellung und die CO-Zweibilanz.

00:05:04: Die eigentliche Herausforderung bleibt aber bestehen Ein Stahlwerk wird nicht automatisch nachhaltiger nur weil ein deutscher Versicherer die Finanzierung beendet.

00:05:12: Wie sollen denn diese ganzen Industrien in teuren Umbaut zur Klimaneutralität bezahlen, wenn ihr niemand mehr Geld gibt?

00:05:18: Exakt das ist der Punkt.

00:05:20: Nur Ausschluss reicht eben nicht!

00:05:22: Wenn der deutsche Versicherer die Anleihe von dem Kohlekonzern verkauft dann kauft sie eben ein anderer Investor.

00:05:28: Der Paradigmenwechsel den wir brauchen nennt sich Engagement und Best-in-Class.

00:05:32: Okay...das heißt also anstatt weg zu laufen bleibt der Versicher investiert knüpft das Geld aber an harte Bedingungen.

00:05:39: wie funktioniert es genau?

00:05:41: Also beim Engagement nutzt der Versicherer seine Marktmacht aktiv.

00:05:45: Als großer Anleihegläubiger oder Aktionär geht man das direkte Gespräch mit dem Management.

00:05:50: Man sagt quasi, ihr bekommt unsere Millionen weiterhin aber nur wenn ihr euch vertraglich auf ganz konkrete CO-Zwei Reduktionsziele verpflichtet.

00:05:59: Man stimmt auf Hauptversammlungen strategisch ab und baut diesen Druck von innen auf!

00:06:03: Und best in Klas?

00:06:04: Das ist dann die gezielte Belohnung für die, die

00:06:06: mitmachen?!

00:06:07: Ja... Anstatt die gesamte Stahl- oder Chemiebranche jetzt pauschal auszuschließen, sucht man sich innerhalb von diesen Branchen die Vorreiter.

00:06:15: Man gibt dem Steilkonzern Geld der technologisch den besten und glaubwürdigsten Plan hat umzurüsten.

00:06:20: Man finanziert also ganz aktiv die Transformation.

00:06:24: Okay das ergibt Sinn!

00:06:26: Aber wenn ich mir die Zahlen aus unserem Nachhaltigkeitsreport dann mal ansehe, dann sieht die Realität echt ernüchternd aus.

00:06:32: Aktuell nutzen ja erst dreizehn Prozent der Versicherer diese besten Glasstrategien.

00:06:36: Ja leider

00:06:38: Warum machen das so wenige, wenn es doch der offensichtlich wirksamere Weg ist?

00:06:43: Weil's einfach sehr aufwendig ist.

00:06:45: Also einen pauschalen Ausschlussfilter über ein Portfolio zu legen – das ist ein Knopfdruck in der IT!

00:06:50: Aber eine Best-in-Class-Strategie, die erfordert Analysten, die sich hinsetzen, Strategien bewerten und plausibilisieren und ständigen Dialog mit dem Management führen.

00:06:59: Und hier stoßen wie auch auf ein weiteres Nadelöhr der gesamten Klimatransformation.

00:07:05: Das Datendilemma Um best in Klas zu machen, brauche ich verlässliche vergleichbare Daten aus der Wirtschaft.

00:07:11: Und die gibt es nicht oft.

00:07:12: Lass uns mal diese Datensituation anschauen!

00:07:15: Ihr habt ja für den Report herausgefunden, dass knapp die Hälfte der Versicherer versucht ihre finanzierten Emissionen über diesen sogenannten PICAF-Standard messbar zu machen.

00:07:23: Genau das ist der Standard vom Partnership for Carbon Accounting Financials.

00:07:27: Wie genau rechnet denn dieser Standard und warum liefert er aktuell noch unbefriedigende Ergebnisse?

00:07:33: Also die Mechanik hinter PICF ist eigentlich logisch.

00:07:36: Wenn ein Versichere-Einprozent in einem Unternehmen hält, egal ob über Aktien oder Anleihen dann wird ihm auch Einprozent der CO² Emissionen dieses Unternehmens zugewechnet.

00:07:45: So berechnet man die CO² Intensität des gesamten Portfolios.

00:07:49: Meistens wird das Ausdrückt im Ton CO² pro investierter Million Euro.

00:07:54: Das Problem ist nur die Datenqualität.

00:07:56: Wenn wir in unseren Report schauen, dann meldet da der Spitzenreiter die VRV eine Intensitet von acht Komma fünf Tonnen pro Millionen Und die VGH, am anderen Ende, meldet one-tausend zweihundertdreinneunzig Tonnen.

00:08:07: Warte mal Faktor Hundertfünfzig Unterschied!

00:08:10: Das kann doch unmöglich nur daran liegen dass der eine nur in Windräder und der andere nur in Kodemien investiert.

00:08:15: das ist ja mathematisch absurd.

00:08:16: Ist es auch wirklich?

00:08:18: Diese Lücke entsteht weil viele Unternehmen in der realen Wirtschaft ihre CO² Emission noch gar nicht richtig erfassen.

00:08:23: Der Versicherer muss also mit irgendwelchen Schätzwerten arbeiten Und dazu kommt, dass bei manchen Versicherern Staatsanleihen in die Berechnung einfließen.

00:08:31: Bei anderen wiederum nur Unternehmensanleien und bei anderen wieder Immobilien.

00:08:35: Jeder kocht sein eigenes Hübchen!

00:08:37: Genau – und selbst mehr Regulierung führt nicht automatisch dazu, dass die Berichte für Außenstehende leichter vergleichbar werden.

00:08:43: Für Analysten, Vermittler und Kunden bleibt oft schwer nachvollziehbar welche Daten wirklich hinter den Nachhaltigkeitsaussagen stehen.

00:08:50: Das heißt schon für Fachleute ist es nicht leicht, Nachhaltigkeitsaussagen von Versicherer sauber einzuordnen?

00:08:57: Und diese Komplexität bleibt ja nicht im Nachhaltigkeitsbrief stecken.

00:09:00: Sie landet am Ende in der Beratung, also bei den Vermittlern die ihren Kunden erklären müssen was hinter einem grünen Produkt tatsächlich steht.

00:09:08: Das heißt, der Makler muss nicht nur wissen ob ein Versicherer etwas als nachhaltig bezeichnet er muss auch einordnen können wie belastbar dieser Aussage ist.

00:09:17: Richtig!

00:09:18: Denn die Kunden wollen wissen was eigentlich mit ihren Beiträgen passiert insbesondere bei grünen Produkten.

00:09:24: Fast die Hälfte der Versicherer hat das auch erkannt und bietet deshalb bereits spezifische Weiterbildungsprogramme für den Vertrieb an.

00:09:31: Der Makler steht da vor einer Herausforderung, der sitzt am Küchentisch und der Kunde fragt, sagen Sie mal wie nachhaltig ist denn der Versicherung wirklich?

00:09:38: Und der Makler kann ja schlecht anfangen, da lückenhafte zweihundertseitige Nachhaltigkeitsbrüche zu wählen oder?

00:09:43: Richtig!

00:09:44: Und genau an dieser Stelle setzt unser Nachhaltigkeit Score an.

00:09:47: Er übersetzt diese twohundertfünfzehn Kriterienkomplexität in klare Prozentwerte damit der Markler beim Küchentischgespräch nicht selbst zum Datenwissenschaftler werden muss.

00:09:57: Ja, und weil Nachhaltigkeit ja nicht nur CO-Zwei ist?

00:10:00: Exakt das wird auch oft vergessen!

00:10:02: Wir decken damit z.B.

00:10:03: auch auf wo die Branche Soziale noch Defizite hat – und all diese Faktoren also von der Kapitalanlage bis zur sozialen Verantwortung fließen in den Score ein und geben dem Markler eine objektive Orientierungshelfe an die Hand.

00:10:15: Aber wenn Herr Markler diesen Score jetzt nutzt und einen wirklich nachhaltig aufgestellten Versichere empfiehlt, dann gibt es da ja immer noch diesen einen ganz klassischen Einwand des Kunden.

00:10:24: Ja ich will natürlich das Klima schützen aber am Ende des Tages geht es hier um eine Altersvorsorge auch – die Rendite!

00:10:29: Ich brauche Rendite und Sicherheit.

00:10:31: Wenn wir alles in Windkraft stecken, kaufe ich mir dieses gute Gewissen mit weniger Rendite?

00:10:36: Dieser Einwand ist völlig verständlich... ...aber der beruht auf einem vereinteten Verständnis von den Finanzmärkten.

00:10:42: Der Markler muss an diesem Punkt vom reinen Produktverkäufer zum strategischen Aufklärer werden.

00:10:47: Er muss erklären, dass echte Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage eben nicht Verzicht auf Rendite bedeutet sondern in erster Linie Risikomanagement ist

00:10:56: Weil wir sonst in das Problem der Stranded Assets laufen?

00:10:59: Genau!

00:10:59: Der gestrandeten Vermögenswerte.

00:11:01: Wenn ein Versicherer heute das Geld des Kunden nimmt und massiv neue Kohlekraftwerke investiert dann mag das vielleicht für zwei Jahre eine gute Dividende bringen.

00:11:09: Aber was passiert, wenn die Politik in fünf Jahren eine extrem hohe CO-Zweisteuer beschließt oder einfach Technologieverbote ausspricht?

00:11:17: Dann wird dieses coole Kraftwerk unrentaget.

00:11:20: Und das Geld des Kunden wäre im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt!

00:11:23: Diese Mechanik muss der Kunde verstehen – wer heute nicht nachhaltig investiert, dann nimmt auch Zukunftsrisiken in sein Portfolio auf und wenn er Makler das erklärt, dann verändert sich die Perspektive des Kunden.

00:11:33: Sein Anlagebeitrag fließt dann aktiv in die Transformation.

00:11:37: Er finanziert über zum Beispiel Best-in-Klar-Strategien auch den nötigen Umbau der alten, emissionsreichen Wirtschaft und sich ja damit langfristig seine eigene Rendite ab.

00:11:46: Das ist doch ein gutes Schlussbild!

00:11:48: Lass mich nochmal kurz zusammenfassen.

00:11:49: Erstens – Der wirkliche Fußabdruck der Versicherer ist nicht der Stromverbrauch im Büro sondern es sind diese eine Million Euro die über den globalen Kapitalmarkt fließen.

00:11:59: Richtig.

00:12:00: Zweitens, einfach nur emissionsreiche und umfeldverschmutzende Industrien pauschal auszuschließen.

00:12:05: Das wäscht das eigene Gewissen rein, baut aber die Wirtschaft nicht um.

00:12:08: Überhaupt nicht!

00:12:09: Der Schlüssel liegt in der aktiven Finanzierung der Transformation – dem Engagement.

00:12:13: Und drittens?

00:12:15: An der Basis ist der Marklauern muss diese Komplexität bendigen und Privatkunden die Angst vor Renditeverlusten nehmen.

00:12:20: Am besten mit Hilfe von fundierten Werkzeugen wie dem Nachhaltigkeitsscore.

00:12:25: Ja, die Branche hat die finanziellen Hebel in der Hand.

00:12:27: Aber der Vertrieb muss den Kunden halt mit auf diese Reise nehmen!

00:12:31: Okay vielen Dank für das Gespräch!

00:12:33: Sehr gerne bis zum nächsten Mal!

00:12:35: Alle Infos und weitere Quellen gibt's wie immer in den Show Notes zu dieser Folge.

00:12:42: Wenn Sie ja auch zukünftig keine Folge mehr verpassen wollen können sie uns kostenlos abonnieren.

00:12:47: Das geht auf verschiedenen Seiten im Internet und auf verschiedenen Plattformen wie Spotify Apple Podcasts Amazon Music oder Audible Und bei Portigee gibt's auch einen ganz normalen RSS Feed.

00:12:59: Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf Sie!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.