#39 - Auf den Punkt - Pflegetagegeldversicherung
Shownotes
Pflege ist eines der größten finanziellen Risiken im Leben. Wer heute pflegebedürftig wird, muss im Schnitt mehrere tausend Euro im Monat selbst aufbringen. Trotzdem hat nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung überhaupt eine private Absicherung.
Warum ist das so – und welche Lösungen tragen wirklich?
In dieser Folge gehen wir auf Basis unseres neuen Ratings zur Pflegetagegeldversicherung genau diesem Widerspruch auf den Grund. Die Analyse zeigt, wie groß die Qualitätsunterschiede im Markt tatsächlich sind – und dass nur ein kleiner Teil der Tarife wirklich überzeugt.
In dieser Folge:
- Warum fast die Hälfte aller Tarife durchfällt
- Was echte Top-Tarife leisten müssen
- Wie Vermittler Kunden endlich für das Thema sensibilisieren
- Und warum Timing in der Beratung entscheidend ist
Wir sprechen darüber, woran sich gute Lösungen erkennen lassen, warum viele Produkte am Bedarf vorbeigehen und wie Vermittler das Thema Pflege im Kundengespräch greifbarer machen können. Eine Folge für alle, die nicht nur informieren, sondern fundiert beraten wollen.
Pressemitteilung zum Rating Pflegetagegeld
Rating Pflegetagegeldversicherung
Verbraucherzentrale zu Pflegezusatzversicherungen
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00:00:01:
00:00:11: Schell dir vor, du sitzt beim Arzt und statt eines Rezepts schiebt er dir einfach mal eine Rechnung über den Tisch.
00:00:17: Nicht nur einmal sondern jeden einzelnen Monat für unbestimmte Zeit!
00:00:22: Und diese Rechnungen die beläuft sich im ersten Jahr auf durchschnittlich drei tausend zweihundert vierzig Euro monatlich aus deiner eigenen Tasche.
00:00:31: Voll der Alptraum!
00:00:32: Absolut!
00:00:33: Und das ist kein theoretisches Schreckens-Szenario sondern im Pflegefall Kann das wirklich passieren?
00:00:39: Genau dann nämlich, wenn du einen Pflegeheim gepflegt werden musst weil es zu Hause nicht mehr geht oder niemand da ist der sich kümmern kann.
00:00:45: Die Zahlen hat Anfang im Jahr die Ersatzkassen veröffentlicht.
00:00:50: Das Risikoflegefall ist also riesig.
00:00:53: aber wenn du als Versicherungsvermittler versuchst genau dafür beim Kunden eine Lösung anzubieten dann stehst du oft vor einer massiven Wand aus Ablehnung und Verdrängungen oder auch Resignationen.
00:01:03: Ja, ich meine weniger als fünf Prozent der Deutschen haben überhaupt eine private Pflegezusatzversicherung die dieses finanzielle Loch dann stopfen könnte.
00:01:11: Wahnsinn eigentlich oder?
00:01:13: Und genau deshalb schauen wir uns das heute mal genauer an und knüpfen uns dabei die Daten unseres brandneuen Ersttradings zur Pflegetagegeldversicherung vor.
00:01:21: Wir wollen rausfinden warum fast der halbe Markt an Pflegedarifen durchfällt was einen echten Top-Tarif ausmacht und wie Vermittler im Kundengespräch mit guten Argumenten doch Interesse an Thema wecken können.
00:01:34: Wir sprechen hier bei einer Gesamtbevölkerung von über Achtzig Millionen Menschen, nämlich nur von rund Vier Komma Eins Millionen die bereits einen Zusatzschutz haben.
00:01:42: Die Lücke zwischen diesem extenziellen finanziellen Risiko das ja am Ende wirklich ganze Familienvermögen verschlingt und der tatsächlichen Absicherung ist gewaltig.
00:01:53: ein fundamentales Pflegeparadox
00:01:55: Ja das Pflege Paradox.
00:01:57: lass uns das mal aufdröseln weil Das ist für Vermittler ja so ähnlich, als würdest du versuchen Winterreich im Hochsommer zu verkaufen oder?
00:02:04: Der Kunde sitzt da vor dir, schwitzt quasi.
00:02:07: Denkt an den nächsten Strandurlaub und du versuchst ernsthaft mit ihm über das richtige Profil für Blitz-Eis zu diskutieren.
00:02:14: Ja und das ist die Ironie dabei dass in dem Moment wo der erste Schnee fällt Und die Notwendigkeit auf einmal da ist, diese Reifen plötzlich das Dreifache kosten.
00:02:23: Bei der Pflege ist das genauso.
00:02:24: in jüngeren Jahren denkt man nicht dran und später also wenn die Leute dann in ihren Sechzigern ankommen Dann wird es ein Thema aber genau dann kostet die Absicherung auch viel mehr.
00:02:33: Richtig!
00:02:34: Der Einstiegspreis steigt mit dem alterer Sand an.
00:02:38: Ja, auf der einen Seite haben wir da den Vierzigjährigen.
00:02:41: Für denen ist die mathematische Kalkulation der Versicherer vorteilhaft – er bekommt eine grundsolide Absicherung schon ab etwa vierzig Euro im Monat.
00:02:49: Das Risiko ist für ihn emotional aber noch lichtjahre entfernt!
00:02:54: Niemand denkt auf dem Höhepunkt seiner Karriere gerne an die eigene Gebrechlichkeit.
00:02:59: Wenn dann aber die Einschläge in eigenen Familien umfällt näher kommen, etwa weil die eigenen Elternpflege bedürftig werden….
00:03:05: Dann wacht der Sechzigjährige plötzlich auf und der Schutz wird auf einmal wichtig.
00:03:11: Aber dann sprechen wir bei einem Neuabschluss eben nicht mehr von vierzig Euro, sondern was sind das denn so?
00:03:16: Hundertvierzig bis zweieinfünfzig im Monat?
00:03:19: Mindestens!
00:03:20: Und das springt bei vielen schlichtweg das laufender Haushaltsbudget.
00:03:24: Das bringt mich direkt an den Beratungstisch.
00:03:27: also wenn ich jetzt vor diesem viertzigjährigen sitze Der abfängt uns sagt ach dass bisschen Pflege dafür zahle ich doch jeden monat in die gesetzliche pflegeversicherung ein Der Staat lässt mich da schon nicht hängen.
00:03:38: Wie breche ich das mit harten Fakten auf?
00:03:41: Wie nutze ich zum Beispiel die Zahlen der Verbraucherzentralen, um ihnen zu zeigen dass seine Annahme mathematisch einfach komplett falsch ist?
00:03:50: der gesetzlichen Kasse erklären.
00:03:52: Die gesetzliche Pflegeversicherung, also das was da jeden Monat auf dem Gehalt Zettel als Abzug auftau, die wurde nie als Vollkasko-Versicherung konzipiert.
00:04:01: Sie ist politisch und strukturell eine reine Teilkaskoversicherung ein reines Zuschusssystem.
00:04:06: Und die Verbraucherzentralen belegen das mit sehr klaren Zahlen, die im Gespräch extrem wirkungsvoll sind.
00:04:12: Was heißt es konkret in Euro?
00:04:14: Nehmen wir an jemand möchte zu Hause bleiben und wird dort professionell durch einen ambulanten Dienst gepflegt.
00:04:20: Bei pflegegrad fünf, also im schlimmsten Fall fehlen ihn dann durchschnittlich zwei tausend sechshundert Euro jeden Monat.
00:04:28: Die Kasse zahlt ihren festen Satz und der Rest bleibt komplett beim Patienten hängen.
00:04:32: Geht der Patient ins Heim liegt die Lücke allein beim reinpflegigen Anteil im Schnitt bei tausenden Fünfhundert Euro
00:04:39: Wobei man sagen muss, da kommen ja noch die sogenannten Hotelkosten dazu.
00:04:43: Ja
00:04:43: ganz wichtiger Punkt!
00:04:44: Das Heim stellt nicht nur die Pflege in Rechnung.
00:04:47: Du zahlst die Unterkunft, du zahlts die Verpflegung und du zahls Investitionskosten also quasi die Instandhaltung des Gebäudes auch mit.
00:04:55: Alles in allem lernen wir dann bei diesen über drei tausend zweihundert Euro, die ich ganz am Anfang erwähnt
00:04:59: habe.
00:05:00: Exakt!
00:05:00: Und wenn die Rente das nicht deckt, geht es halt an die Substanz Anders Depot, die Ersparnisse.
00:05:06: Alles was du hast!
00:05:07: Die Immobilie, die eigentlich die Kinder erben sollten muss unter Umständen verkauft werden.
00:05:13: und wenn wirklich alles weg ist dann springt das Sozialamt erst ein.
00:05:16: Und dass wir ja eigentlich wirklich niemand?
00:05:18: Nein weil... dass den totalen Verlust der finanziellen Selbstbestimmung bedeutet.
00:05:23: Das Sozialamt prüft dann sehr genau jeden Euro und tritt im Zweifel auch an die unterhaltspflichtigen Kinder heran, sofern sie ein bestimmtes Einkommen überschreiten wobei hier zugegebenermaßen die Hürde schon ziemlich hoch liegt.
00:05:35: Moment aber es gibt doch diese Zuschüsse die mit der Verweildauer in Heim steigen.
00:05:39: nach drei Jahren heim übernimmt die Kasse doch seventy fünf Prozent des Eigenanteils.
00:05:43: reicht das nicht?
00:05:45: Das ist sein häufiges Missverständnis.
00:05:47: Ja, die Zuschüsse steigen über die Zeit aber sie beziehen sich nur auf den rein Pflege-Eigenanteil nicht auf Unterkunft Verpflegung und Investitionskosten.
00:05:58: Und selbst mit dem seventy fünf Prozentzuschlag bleiben im Schnitt über zwei tausend Euro monatlich beim Bewohner hängen.
00:06:05: Okay also nehmen wir an ich habe das als Vermittler jetzt sauber erklärt der Kunde versteht okay ich brauche diese Winterreifen immer August.
00:06:12: welches Produkt passt dann?
00:06:14: Hier setzen wir mit unserem neuen Rating zum Pflegetagegeld an und haben uns den Markt mal detailliert angeschaut.
00:06:20: Ja genau, wir haben hundertdreißig Tarife von dreidreißig verschiedenen Gesellschaften setziert – und zwar anhand von einsechzig harten Kriterien.
00:06:28: Also keine Oberflächepreisverleihung?
00:06:31: Überhaupt nicht!
00:06:32: Das ist eine tiefgreifende Prüfung der ganzen Versicherungsbedingungen Und das Ergebnis dieser Analyse zeigt, dass die Spitzengruppe relativ dünn besetzt ist.
00:06:40: Nur acht Produkte erreichen die Bestnote FFF+, also hervorragend!
00:06:45: Das sind gerade einmal sechs Komma zwei Prozent des gesamten Marktes.
00:06:48: Ne Sechs Prozent?
00:06:50: Ja ein weiteres Viertel schafft es immerhin auf einen FFF was sehr gut entspricht aber fast die Hälfte aller Tarife schneidet lediglich mit ausreichend oder sogar noch schlechter ab.
00:07:01: Das liegt meist daran, dass nicht alle Pflegegrade abgedeckt sind.
00:07:04: Und was machen diese sechs Prozent an der Spitze denn konkret anders?
00:07:08: Es ist im Grunde die Kombination aus lückenloser finanzieller Leistungsstärke und organisatorischer Sicherheit.
00:07:15: Wir haben für dieses FFF Plus sehr strenge Mindeststandards definiert, die ein Tarif zwingend erfüllen muss.
00:07:22: Hast du dann Beispiel?
00:07:24: Ja, ein zentraler Punkt, der oft übersehen wird sind die Assistenzleistungen.
00:07:28: Ein echter Top-Tarif muss beispielsweise vertraglich garantieren dass der Versicherer innerhalb von vierundzwanzig Stunden einen Pflegeplatz vermittelt.
00:07:36: Es ist auch verständlich, in einer massiven emotionalen Ausnahmesituation will man da nicht selbst dreißig Heime abtelefonieren müssen!
00:07:42: Ja genau eine vierund zwanzig Stunden Hotline der Versicherung zu haben die das für dich übernimmt?
00:07:47: Das kann ein gigantischer Mehrwert sein.
00:07:50: Das leuchtet absolut ein.
00:07:51: betrifft die Beitragszahlung im Pflegefall selbst.
00:07:54: ja die beitragsfreiheit zumindest ab pflegegrad fünf.
00:07:59: Das ist ein weiteres KO-Kriterium für die Bestmote.
00:08:02: Das Prinzip dahinter ist simpel, aber bei vielen schlechteren Tarifen ist das eben nicht vertraglich verankert.
00:08:08: Dass man quasi nicht mehr zahlt wenn man schon pflegebedürftig ist?
00:08:12: Richtig!
00:08:12: Zumindest im schlimmsten Fall, wenn die Pflege am teuersten ist.
00:08:15: Da macht es am wenigsten Sinn, wenn du als Pflegebedürftiger im Bett liegst deine zweitausend Euro aus der Versicherung bekommst, aber gleichzeitig jeden Monat noch zweihundert Euro Prämie zurück an die Versicherung überweisen musst.
00:08:27: Ein top Tarif stellt dich daher in diesem Ausnahmefall von weiteren Beitragszahlungen natürlich frei.
00:08:33: Und wie sieht es mit der Staffelung der Auszahlungen in den verschiedenen Pflegegraden aus?
00:08:38: Da gab's doch vor ein paar Jahren mal eine gesetzliche Änderung, die den Markt ziemlich durcheinander gebibelt hat.
00:08:43: Ja das sprichst du vom Jahr zwei tausendsehntin.
00:08:45: Damals wurde der sogenannte Einrichtungseinheitliche Eigenanteil kurz EEE für Pflegeheime eingeführt.
00:08:53: Vorher war es so, je kränker du wurdest, desto höher war dein Pflegegrad und desto mehr musstest du im Heim aus eigener Tasche zuzahlen.
00:09:00: Die Politik wollte dann verhindern dass Menschen aus Angst vor diesen Kosten auf eine notwendige Hörstufung verzichten.
00:09:06: Also wurde das System komplett umgestellt.
00:09:09: Heute kostet der reine pflegeigen Anteil im heim für einen Patienten mit pflegel grad zwei exakt genauso viel wie für ein Patienten mit Pflegegrad fünf.
00:09:18: Okay Das heißt wenn ein alter Tarif oder ein schlechter tarif Die Leistung so stapelt, dass er bei Pflegegrad zwei im Heim nur sagen wir mal dreißig Prozent zahlt und erst bei Pflegegrad fünf die vollen hundert Prozent.
00:09:32: Dann rennt der Kunde bei Pflegel grad zwei sofort in eine massive Unterdeckung.
00:09:35: Ja völlig richtig!
00:09:37: Der Kunde zahlt die volle Heimrechnung bekommt aber von seiner Versicherung nur ein Bruchteil.
00:09:41: oder wenn er bei dem Tarif die versicherte Höhe so ausgerichtet hat das bereits in unteren Graden die stationären Kosten gedeckt sind Dann hat er in den höheren Graden eine Überdeckung.
00:09:54: Auch nicht sehr sinnvoll!
00:09:56: Deshalb fordern wir für ein FFF Plus, dass der Tarif bei vollstationärer Pflege zwingt schon ab pflegegrad zwei die vollen hundert Prozent der vereinbarten Leistungen ausschüttet – das passt dann genau zu den Anforderungen.
00:10:09: Und zu guter Letzt prüfen wir auch die Finanzstärke des Anbieters gestützt auf dem MAP-Report Weil die beste Bedingung auf dem Papier komplett wertlos ist, wenn das Kollektiv des Versicherers in dreißig Jahren finanziell kollabiert und die Leistungsversprechen gar nicht mehr gehalten werden können.
00:10:25: Das
00:10:25: Rating beleuchtet ja nicht nur das Pflegetagegeld Es gibt hier auch Alternativen wie die Pflegerente.
00:10:31: Warum fristen diese Modelle eigentlich so nischen da sein?
00:10:34: Und warum bewerten wir sie systematisch zurückhaltender?
00:10:37: Also wir sprechen bei der Pflegerente von etwa zwei tausend vierhundert Verträgen im gesamten deutschen Markt.
00:10:42: Das ist im Vergleich zu den Millionen beim Tagesgeld echt verschwinden gering.
00:10:46: Es gibt der aktuell dreinfünfzig Tarife von sechs Lebensversicherungen
00:10:50: und die schneiden nicht so gut ab!
00:10:52: Wir bescheinigen den meisten dieser Basisvarianten nur eine mittlere Qualität, weil Leistung oft erst Abpflegegrad vier oder fünf fließen.
00:11:02: Wo sei ich der Unterschied zwischen Tage Geld und Rente?
00:11:05: Pflegeränden sind klassische Lebensversicherungsprodukte.
00:11:08: Daher gehen auch viele Vermittler so vor, dass sie die Beitragszahlung in der Regel auf das Renteneintrittsalter befristen – also auf um sechzig oder siebensechzig Jahre.
00:11:18: Okay,
00:11:18: d.h.,
00:11:19: ich zahle nur bis zur Rente.
00:11:20: eigentlich doch positiv?
00:11:22: Ja schon!
00:11:22: Aber du musst das gesamte Kapital, das später dein lebenslanges Pflegerisiko abdecken soll, in einer komprimierten Zeitspanne ansparen.
00:11:31: beim Pflegetagegeld hingegen dass in der Architektur der Krankenversicherung angesiedelt ist, zahlst du deine Premium-Lebenslang oft also bis in die Achtziger oder Neunziger hinein.
00:11:43: Und weil die Zahlungsdauer bei der Rente so stark verkürzt ist müssen die monatlichen Prämien natürlich massiv in die Höhe schnell?
00:11:50: Exakt!
00:11:51: Das macht das Produkt im Ersteinstieg teurer und für viele Normalverdiener schlichtweg unattraktiv.
00:11:57: Es hat zwar Vorteile wie eine hohe Beitragsstabilität aber die Einstiegshöde bleibt einfach gewaltig.
00:12:04: Also wenn die Pflegerente zu teuer ist, was ist dann mit den staatlich geförderten pflegebar Tarifen?
00:12:09: Ich meine fünf Euro vom Staat geschenkt pro Monat.
00:12:12: Diese Angebote konnten sich bisher nicht wirklich durchsetzen.
00:12:15: das liegt an der Bauweise der Tarife die größten Teils vom Gesetzgeber so gewünscht war.
00:12:21: Was denn genau?
00:12:22: Die fünf Euro Förderung erkaufst du dir für einen besonderen Mechanismus nämlich das Verbot der Gesundheitsprüfungen.
00:12:30: Der Gesetzgeber zwingt die Versicherer, jeden Antragsteller aufzunehmen egal wie krank er bereits ist.
00:12:36: Für Menschen mit Vorerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes klingt das natürlich erstmal positiv aber es führt leider auch zu einer gewissen sogenannten Anti-Selektion.
00:12:46: Und mathematisch bedeutet das für den versichere höhere Leistungsausgaben?
00:12:50: Genau und um das aufzufangen gibt es bei diesen Tarifen meist eine harte Wartezeit von fünf Jahren in der du zahlst aber gar nichts bekommst Und die Auszahlungen sind ohnehin minimal limitiert, oft auf gerade mal sechshundert Euro in Pflegegrad fünf.
00:13:05: Okay also wenn der Pflegebahr sich nur in ganz bestimmten Fällen lohnt und die Pflegerente zu teuer ist?
00:13:11: Was machen denn die Top-Sechs der Pflegetagegeldanbieter aktuell um die Kunden für sich zu gewinnen?
00:13:16: Gibt es da neue Konzepte am Markt?
00:13:18: Eine sehr spannende Entwicklung sind hohe Einmalzahlung direkt beeintritt der Pflegebedürftigkeit.
00:13:24: Einige Tarife schütten sofort tausend bis fünfzehntausend Euro auf einen Schlag aus.
00:13:29: Das ist ein enormer Hebel im Verkaufsgespräch, weil es ein ganz konkretes Problem löst wenn der Kunde plötzlich im Rollstuhl sitzt.
00:13:36: Muss ja oft das Badezimmer umgebaut werden oder ein Treppenlift installiert werden – das kostet sofort fünftstellige Beträge!
00:13:44: Die zweite Anpassung ist eher linguistischer Natur.
00:13:47: Viele Top-Anbieter sprechen nicht mehr vom Tagegeld sondern bieten ein Monatsgeld an.
00:13:52: Im Prinzip die gleiche Leistung aber für die Kunden greifbarer, wenn man den Betrag gedanklich besser neben seinen Gehalt, neben seine Rente oder seine BU legen kann.
00:14:01: Wie steht es aber um die Einwände der Verbraucherschützer?
00:14:04: Es wird oft vor unkalkulierbaren Prämien gewarnt.
00:14:07: Es soll Berichte geben wo Einstiegsbeiträge extrem billig kalkuliert waren nur um den Kund in Vertracht zu locken.
00:14:13: und nach sieben Jahren flattert er dann die Post ins Haus und die Prämie verdoppelt sich plötzlich.
00:14:20: Wenn der Kunde aus Wut- oder Not kündigt Ist das gesamte bisher eingezahlte Geld ja unbewerblich weg?
00:14:26: In der Pflegetagegeldversicherung ist das Risiko von stark steigenden Prämien nicht so hoch.
00:14:31: Die steigende Gesundheitskosten, mit denen die Krankenversicherung zu kämpfen hat spielen hier keine Rolle, weil ich ein festes Tagegeld abschließe!
00:14:39: Die Beiträge können steigen wenn sich die Lebenserwartung ändert oder wenn sich ganz allgemein das Risikof für Menschen verändern würde dass sie pflegefall werden Denn das sind die Kalkulationsgrundlagen der Versicherer.
00:14:52: Es kann also doch teurer werden mit der Zeit.
00:14:54: Ja, aber man muss nicht mit regelmäßigen Erhöhungen rechnen wie sie in der Krankenversicherung vorkommen.
00:15:00: Und wie fange ich den Kaufkraftverlust im Tarif auf?
00:15:04: Wenn ich doch mal einen Kunden überzeugen kann dass er mit vierzig Jahren abschließt dann wäre die Leistung mit achtzig Jahren viel weniger wert.
00:15:11: Das entscheidende technische Instrument hierbei ist die Dynamisierung.
00:15:15: Ein leistungsstarker Tarif bietet das Recht, die Versicherungssumme regelmäßig auf jährlich oder alle zwei Jahre an die allgemeine Preisentwicklung anzupassen.
00:15:24: Und es passiert ohne Gesundheitsprüfung?
00:15:26: Ja, ohne erneute Gesundheitsprüfungen!
00:15:28: Wenn du mit seventy-fünf deinen ersten Herzenfakt hast kannst du deine Leistung trotzdem weiter erhöhen.
00:15:33: Weil das kostet dann natürlich auch mehr Prämie.
00:15:35: Richtig
00:15:36: aber die Kunden haben immer das Recht diese Dynamik zu stoppen.
00:15:41: Bleibt noch ein letztes oft zitiertes Sprichwort, brennende Häuser versichert man nicht.
00:15:46: Wer schon Arthrose hat oder Medikamente gegen Bluthochdruck nimmt der wird von den Anbietern der Top-Tarife gar nicht erst wahrgenommen oder muss happige Risikozuschläge zahlen.
00:15:56: das frustriert viele Kunden massiv.
00:15:59: Es frustrierte in einzelnen klar aber es ist ein wichtiger Schutz für das Kollektiv.
00:16:04: wir haben ja vorhin beim Pflegebar Thema besprochen was passiert wenn eine Versicherung auf Gesundheitsprüfung verzichten muss.
00:16:12: Eine strenge Gesundheitsprüfung beim Eintritt in einen FFF Plus-Tarif ist also kein Ärgernis, sondern das stärkste Qualitätsmerkmal für die langfristige Beitragsstabilität.
00:16:23: Der Versicherer achtet penibel darauf dass das Risiko im Pool berechenbar bleibt.
00:16:28: Hier hat der Vermittler eine gewaltige Verantwortung.
00:16:31: Die Gesundheitsfragen im Antragsprozess müssen ehrlich und lückenlos beantwortet werden.
00:16:36: Okay Fassen wir das alles mal zusammen.
00:16:38: Die Kernbotschaften unserer Analyse sind ja ziemlich eindeutig, denke ich.
00:16:43: Erstens der Markt ist ein Minenfeld der Mittelmäßigkeit.
00:16:47: Lass sich nicht von schönen Prospekten plennen wenn ninety-vier Prozent der Tarife die Bestnote verfehlen!
00:16:53: Zweitens Echte Top-Kriterien sind nicht verhandelbar.
00:16:58: Wer keine vierundzwanzig Stunden Assistenz bietet Keine Dynamik oder nicht in einen Pflegegraden leistet fällt einfach durch
00:17:05: Ganz genau.
00:17:07: Und drittens.
00:17:09: Die Tarife müssen Abpflege grad zwei für die Pflege im Heim voll leisten, sonst passen sie nicht zu bedarf des Kunden.
00:17:17: Unser Rating ist aber nicht nur ein bunter Aufkleber, sondern handfestes Werkzeug um in einem hochemotional und beratungsintensiven Markt echtes Vertrauen aufzubauen.
00:17:26: Er übersetzt das komplexe juristische Bedingungswerk und überzeugt gleichzeitig den Kunden mit handfesten Argumenten dass der Pflegefall ein essentielles Risiko ist und das Ausblenden keine Lösung erst.
00:17:39: Vielen Dank für das Gespräch!
00:17:40: Ja,
00:17:40: gerne!
00:17:42: Wir verabschieden uns für heute weitere Infos zum neuen Rating und auch alle Quellen die wir benutzt haben, haben wir wie immer in den Stellungelitz verlinkt.
00:17:50: Bis zum nächsten Mal!
00:17:51: Danke schön.
00:17:51: bis zum nächsten mal.
00:17:55: Wenn Sie ja auch zukünftig keine Folge mehr verpassen wollen können sie uns kostenlos abonnieren.
00:18:00: Das geht auf verschiedenen Seiten im Internet und auf verschiedenen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder Audible.
00:18:08: Und bei Prodigy gibt es auch einen ganz normalen RSS Feed.
00:18:12: Bis zum nächsten Mal!
00:18:13: Wir freuen uns auf Sie.
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